- Kreisarchiv Nordwestmecklenburg - N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern aktualisiert am: 20.07.2026
- Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern |
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern - Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ∧ Laufzeit ∨ | ∧ Signatur ∨ | ∧ Titel ∨ |
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| Signatur: N20-0001 Titel: Kittendorf - Schloss Enthält: Enthält: (7 km südlich von Stavenhagen) Das Gutsschloss errichtete 1860 Hans Friedrich von Oertzen in Form eines 2-geschossigen Kompaktbaus im Stil der Tudor-Neogotik-Struktur als Putzbau mit zahleichen vorgesetzten und verwinkelten burgenartigen Anbauten, die durch Zinnenkränze, Erker und Strebepfeiler besonders betont werden. Die Sprossenfenster besitzen eine abgewinkelte Verdachung und unter der Traufe verlaufen Gesimsbänder. Das Hauptportal wird durch einen Altan mit Durchfahrt und Balkonaustritt hervorgehoben. Das Gebäudeensemble steht auf erhöhter Hanglage zum großen englischen Landschaftspark mit Terrassen und Gewässern (Lenne). Bemerkenswert ist die darin eingebettete herzförmige Liebesinsel. Lindenalleen prägen das Gesamtbild. Kittendorf war 1338 Lehen der Familie von Voss, später den Familien von Breide, von Maltzan und von Blücher zugehörig. 1751 Familie von Oertzen. Zwischen 1788 und 1838 gehörten die Güter Kittendorf, Jürgenstorf und Federow Gustav Dietrich von Oertzen. Nutzung ab 1945 als Landwirtschaftsschule, nach 1990 Umbau zum Schlosshotel der gehobenen Kategorie. - Bild 1 Frontansicht des Schlosses. - Bild 2 linker Seitengiebel des Schlosses. enthält: Enthält: (7 km südlich von Stavenhagen) Das Gutsschloss errichtete 1860 Hans Friedrich von Oertzen in Form eines 2-geschossigen Kompaktbaus im Stil der Tudor-Neogotik-Struktur als Putzbau mit zahleichen vorgesetzten und verwinkelten burgenartigen Anbauten, die durch Zinnenkränze, Erker und Strebepfeiler besonders betont werden. Die Sprossenfenster besitzen eine abgewinkelte Verdachung und unter der Traufe verlaufen Gesimsbänder. Das Hauptportal wird durch einen Altan mit Durchfahrt und Balkonaustritt hervorgehoben. Das Gebäudeensemble steht auf erhöhter Hanglage zum großen englischen Landschaftspark mit Terrassen und Gewässern (Lenne). Bemerkenswert ist die darin eingebettete herzförmige Liebesinsel. Lindenalleen prägen das Gesamtbild. Kittendorf war 1338 Lehen der Familie von Voss, später den Familien von Breide, von Maltzan und von Blücher zugehörig. 1751 Familie von Oertzen. Zwischen 1788 und 1838 gehörten die Güter Kittendorf, Jürgenstorf und Federow Gustav Dietrich von Oertzen. Nutzung ab 1945 als Landwirtschaftsschule, nach 1990 Umbau zum Schlosshotel der gehobenen Kategorie. - Bild 1 Frontansicht des Schlosses. - Bild 2 linker Seitengiebel des Schlosses. Laufzeit: Bild 1: Mai 2000 Bild 2: Mai 2000 Alte Signaturen: o. Sign. vorl. nr.: 1 Umfang: Abzug; fbg. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0001 |
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| Signatur: N20-0002 Titel: Neuenhagen - Gutshaus Enthält: Enthält: (6 km westlich von Klütz) Alter Rittersitz und Lehen des Gustav von Buchwaldt von 1697. Bis 1945 Familie Kersten, 1991 Mathias Baik. Jetzt Reiterhof. Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger, 11-achsiger roter Ziegelbau, zum Teil später verputzt. An der Parkseite noch ursprüngliches Fachwerk und Dreiflügelanlage. Feldsteinfundament und Walmdach. Hofseite mit Ziegelfassade verblendet. Mittelteil verändert. Links ein Vorbau mit Kellereingang, rechts Veranda. Zufahrt mit Rondell und Kopfsteinpflaster, beidseitig noch Stallungen a.d. 19. Jahrhundert Weitläufiger Park, Teich und Gräben. - Bild 1 Gutshaus. - Bild 2 Pferdestall. enthält: Enthält: (6 km westlich von Klütz) Alter Rittersitz und Lehen des Gustav von Buchwaldt von 1697. Bis 1945 Familie Kersten, 1991 Mathias Baik. Jetzt Reiterhof. Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger, 11-achsiger roter Ziegelbau, zum Teil später verputzt. An der Parkseite noch ursprüngliches Fachwerk und Dreiflügelanlage. Feldsteinfundament und Walmdach. Hofseite mit Ziegelfassade verblendet. Mittelteil verändert. Links ein Vorbau mit Kellereingang, rechts Veranda. Zufahrt mit Rondell und Kopfsteinpflaster, beidseitig noch Stallungen a.d. 19. Jahrhundert Weitläufiger Park, Teich und Gräben. - Bild 1 Gutshaus. - Bild 2 Pferdestall. Laufzeit: Bild 1: August 2001 Bild 2: September 2011 Alte Signaturen: o. Sign. vorl. nr.: 2 Umfang: Abzug; fbg. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0002 |
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| Signatur: N20-0007 Titel: Basedow - Schloß Enthält: Enthält: (7 km südwestlich von Malchin) Stammsitz der Grafen von Hahn. Ersterwähnung des Grafengeschlechts derer von Hahn bereits 1230. Der 1250 verstorbene Eckhard Hane war Vasall des Fürsten Johann von Werle. Ende des 13. Jahrhunderts ziehen die Hahns von der obotritischen Burg Gadebusch nach Malchin und werden mit den Gütern Basedow, Getzin und Liepen belehnt. 1467 Bau der Burg in Basedow durch Nikolaus von Hahn. 1473 Errichtung von zwei zusätzlichen Türmen. Mitte des 16. Jahrhunderts Aufbau eines neuen Hauses für Joachim von Hahn, Rat und Hofmarschall der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin. Mehrmalige Um- und Erweiterungsbauten im 18. und 19. Jahrhundert; unter anderem 1892- 1895 Aufbau des Südflügels im Stil der Neorenaissance unter Verwendung alter Terrakotten aus dem 16. Jahundert Marstall (1828), Landhaus (1842), Brauhaus (1850), Sekretarius Haus (1865), Schmiede. Der weitläufige Park wurde 1852 durch Peter Joseph Lenné (1789-1866) gestaltet. 1945 Enteignung der Familie Graf Hahn; Nutzung als Flüchtlingsheim, Büros, Wohnungen. Im April 2003 Erwerb durch einen Schweizer Investor. Teilsanierung im Umfeld noch Teichanlage und Burggräben sowie Reste der früheren Burganlage. - Bild 1 Ansicht von Nordseite des Schlosses. - Bild 2 Innenhof zur Torzufahrt der alten Burganlage. - Bild 3 Eingang des Schlosses. - Bild 4 Schloss Basedow von Süden. enthält: Enthält: (7 km südwestlich von Malchin) Stammsitz der Grafen von Hahn. Ersterwähnung des Grafengeschlechts derer von Hahn bereits 1230. Der 1250 verstorbene Eckhard Hane war Vasall des Fürsten Johann von Werle. Ende des 13. Jahrhunderts ziehen die Hahns von der obotritischen Burg Gadebusch nach Malchin und werden mit den Gütern Basedow, Getzin und Liepen belehnt. 1467 Bau der Burg in Basedow durch Nikolaus von Hahn. 1473 Errichtung von zwei zusätzlichen Türmen. Mitte des 16. Jahrhunderts Aufbau eines neuen Hauses für Joachim von Hahn, Rat und Hofmarschall der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin. Mehrmalige Um- und Erweiterungsbauten im 18. und 19. Jahrhundert; unter anderem 1892- 1895 Aufbau des Südflügels im Stil der Neorenaissance unter Verwendung alter Terrakotten aus dem 16. Jahundert Marstall (1828), Landhaus (1842), Brauhaus (1850), Sekretarius Haus (1865), Schmiede. Der weitläufige Park wurde 1852 durch Peter Joseph Lenné (1789-1866) gestaltet. 1945 Enteignung der Familie Graf Hahn; Nutzung als Flüchtlingsheim, Büros, Wohnungen. Im April 2003 Erwerb durch einen Schweizer Investor. Teilsanierung im Umfeld noch Teichanlage und Burggräben sowie Reste der früheren Burganlage. - Bild 1 Ansicht von Nordseite des Schlosses. - Bild 2 Innenhof zur Torzufahrt der alten Burganlage. - Bild 3 Eingang des Schlosses. - Bild 4 Schloss Basedow von Süden. Laufzeit: Bild 1: November 2002 Bild 2: November 2002 Bild 3: November 2002 Bild 4: August 1998 Alte Signaturen: o. Sign. vorl. nr.: 7 Umfang: Abzug; fbg. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0007 |
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| Signatur: N20-0009 Titel: Güter Kurzen und Langen Trechow Enthält: Enthält: (6 km beziehungsweise 4 km nördlich von Bützow ) Kurzen Trechow war bereits im frühen 13. Jahundet eine Wasserburg der Ritter von Moltke, die von 1550 an laufend die Besitzer wechselte. 1300 Burglehen des Friedrich von Maltzan, die von 1280-1314 im Dienst der Schweriner Bischöfe standen. Das alte Wasserschloss wurde 1601 auf alter Basis im Renaissance-Stil umgebaut. Ab 1780 ist es der Familie von Plessen zugehörig, die es 1841 verkauften und dafür Kowalz und Sophienhof bei Tessin erwarben. Zuvor waren Umbauten 1814 am Schloss und dem Speicher als Fachwerkbau erflogt. Besonders stabil ist der aus Granitquadern errichtete Treppengiebel zur Hoffront. Im Umfeld See und Park. Nach 1945 Gemeinde und Gastraum. Jetzt wieder privat und landwirtschaftlich genutzt. Gutshaus Langen Trechow wurde leider 1999 abgerissen. Es war ein eingeschossiger, 8-achsiger Bau mit Krüppelwalmdach, Zwerchhaus und Gaubenbesatz. Rustikales Fundament und Eingangsveranda. An der Straße steht noch ein großer Speicher in rotem Backstein mit Ziermauerwerk. Im Ort noch einige Landarbeiterkaten mit Initialen R.v.P. (Reimar von Plessen) - Bild 1 Gutshaus von der Seite. - Bild 2 Einfahrt des Gutshauses. - Bild 3 Vorhof des Gutshauses. - Bild 3 Gutshaus Langen Trechow. enthält: Enthält: (6 km beziehungsweise 4 km nördlich von Bützow ) Kurzen Trechow war bereits im frühen 13. Jahundet eine Wasserburg der Ritter von Moltke, die von 1550 an laufend die Besitzer wechselte. 1300 Burglehen des Friedrich von Maltzan, die von 1280-1314 im Dienst der Schweriner Bischöfe standen. Das alte Wasserschloss wurde 1601 auf alter Basis im Renaissance-Stil umgebaut. Ab 1780 ist es der Familie von Plessen zugehörig, die es 1841 verkauften und dafür Kowalz und Sophienhof bei Tessin erwarben. Zuvor waren Umbauten 1814 am Schloss und dem Speicher als Fachwerkbau erflogt. Besonders stabil ist der aus Granitquadern errichtete Treppengiebel zur Hoffront. Im Umfeld See und Park. Nach 1945 Gemeinde und Gastraum. Jetzt wieder privat und landwirtschaftlich genutzt. Gutshaus Langen Trechow wurde leider 1999 abgerissen. Es war ein eingeschossiger, 8-achsiger Bau mit Krüppelwalmdach, Zwerchhaus und Gaubenbesatz. Rustikales Fundament und Eingangsveranda. An der Straße steht noch ein großer Speicher in rotem Backstein mit Ziermauerwerk. Im Ort noch einige Landarbeiterkaten mit Initialen R.v.P. (Reimar von Plessen) - Bild 1 Gutshaus von der Seite. - Bild 2 Einfahrt des Gutshauses. - Bild 3 Vorhof des Gutshauses. - Bild 3 Gutshaus Langen Trechow. Laufzeit: Bild 1: August 2000 Bild 2: 01.10.2013 Bild 3: 01.10.2013 Bild 4: August 2003 Alte Signaturen: o. Sign. vorl. nr.: 9 Umfang: Abzug; fbg. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0009 |
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| Signatur: N20-0010 Titel: Güter Kurzen und Langen Trechow Enthält: Enthält: (6 km beziehungsweise 4 km nördlich von Bützow) Kurzen Trechow war bereits im frühen 13. Jahrhundert eine Wasserburg der Ritter von Moltke, die von 1550 an laufend die Besitzer wechselte. 1300 Burglehen des Friedrich von Maltzan, die von 1280-1314 im Dienst der Schweriner Bischöfe standen. Das alte Wasserschloss wurde 1601 auf alter Basis im Renaissance-Stil umgebaut. Ab 1780 ist es der Familie von Plessen zugehörig, die es 1841 verkauften und dafür Kowalz und Sophienhof bei Tessin erwarben. Zuvor waren Umbauten 1814 am Schloss und dem Speicher als Fachwerkbau erflogt. Besonders stabil ist der aus Granitquadern errichtete Treppengiebel zur Hoffront. Im Umfeld See und Park. Nach 1945 Gemeinde und Gastraum. Jetzt wieder privat und landwirtschaftlich genutzt. Gutshaus Langen Trechow wurde leider 1999 abgerissen. Es war ein eingeschossiger, 8-achsiger Bau mit Krüppelwalmdach, Zwerchhaus und Gaubenbesatz. Rustikales Fundament und Eingangsveranda. An der Straße steht noch ein großer Speicher in rotem Backstein mit Ziermauerwerk. Im Ort noch einige Landarbeiterkaten mit Initialen R.v.P. (Reimar von Plessen) - Bild 1 Türbogen mit alten Inschriften der Besitzerfamilien. - Bild 2 Hinterhof des Gutshauses. enthält: Enthält: (6 km beziehungsweise 4 km nördlich von Bützow) Kurzen Trechow war bereits im frühen 13. Jahrhundert eine Wasserburg der Ritter von Moltke, die von 1550 an laufend die Besitzer wechselte. 1300 Burglehen des Friedrich von Maltzan, die von 1280-1314 im Dienst der Schweriner Bischöfe standen. Das alte Wasserschloss wurde 1601 auf alter Basis im Renaissance-Stil umgebaut. Ab 1780 ist es der Familie von Plessen zugehörig, die es 1841 verkauften und dafür Kowalz und Sophienhof bei Tessin erwarben. Zuvor waren Umbauten 1814 am Schloss und dem Speicher als Fachwerkbau erflogt. Besonders stabil ist der aus Granitquadern errichtete Treppengiebel zur Hoffront. Im Umfeld See und Park. Nach 1945 Gemeinde und Gastraum. Jetzt wieder privat und landwirtschaftlich genutzt. Gutshaus Langen Trechow wurde leider 1999 abgerissen. Es war ein eingeschossiger, 8-achsiger Bau mit Krüppelwalmdach, Zwerchhaus und Gaubenbesatz. Rustikales Fundament und Eingangsveranda. An der Straße steht noch ein großer Speicher in rotem Backstein mit Ziermauerwerk. Im Ort noch einige Landarbeiterkaten mit Initialen R.v.P. (Reimar von Plessen) - Bild 1 Türbogen mit alten Inschriften der Besitzerfamilien. - Bild 2 Hinterhof des Gutshauses. Laufzeit: Bild 1: Mai 2000 Bild 2: Oktober 2008 Alte Signaturen: o. Sign. vorl. nr.: 10 Umfang: Abzug; fbg. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0010 |
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