{"id":130,"date":"2014-03-11T09:23:26","date_gmt":"2014-03-11T09:23:26","guid":{"rendered":"http:\/\/ariadne-portal.uni-greifswald.de\/wordpress\/?p=130"},"modified":"2016-12-13T10:24:07","modified_gmt":"2016-12-13T10:24:07","slug":"ariadne-1-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ariadne-portal.uni-greifswald.de\/?p=130","title":{"rendered":"Ariadne 1.0"},"content":{"rendered":"<h2>Mit der Produktiv-Schaltung von Ariadne 2.0 wird Ariadne 1.0 als Anwendung nicht mehr vom Universit\u00e4tsarchiv Greifswald unterst\u00fctzt.<\/h2>\n<p>Bei ARIADNE 1.0 handelt es sich um eine Archivsoftware, die im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rderten Projektes \u201cArchivverbund in Mecklenburg-Vorpommern\u201d (2002-2004) entwickelt wurde. Es ist eine frei zug\u00e4ngliche Software, die den Aufbau eines internetf\u00e4higen Archivverbundes erm\u00f6glicht. F\u00fcr ARIADNE 1.0 kamen ausschliesslich Komponenten zum Einsatz, die Open-Source-Lizenzen unterliegen.<br \/>\nMit ARIADNE 1.0 ist mehr als die blosse Vorstellung der beteiligten Archive realisierbar, wie es sie bereits in anderen Bundesl\u00e4ndern gibt. ARIADNE 1.0 sorgt f\u00fcr die virtuelle Darstellung der Archivlandschaft und offeriert dabei ein breites Spektrum an Informationsm\u00f6glichkeiten, das von der detaillierten Information \u00fcber die Archivbest\u00e4nde bis hin zur archiv- und bestands\u00fcbergreifenden Recherche innerhalb der Verzeichnungsmerkmale aller im Netz bereitgestellten Aktenbest\u00e4nde (inkl. Aktentitel und Enth\u00e4lt-Vermerke) reicht.<br \/>\nW\u00e4hrend der Entwicklungs- und Erprobungsphase wurden die Archive der Region, die sich der Herausforderung der neuen Medien stellen wollen und k\u00f6nnen, eingebunden, indem ihre Erfahrungen, die aus der Arbeit mit der ihnen kostenfrei zur Verf\u00fcgung gestellten Software erwachsen, bei der Weiterentwicklung des Programms genutzt wurden.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-297 size-full\" src=\"https:\/\/ariadne-portal.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/MV-8.jpg\" alt=\"mv-8\" width=\"551\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/ariadne-portal.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/MV-8.jpg 551w, https:\/\/ariadne-portal.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/MV-8-300x238.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><br \/>\nDer bisherige Datenumfang des Verbundes bel\u00e4uft sich auf ca. 210.000 Akteneinheiten (Stand 2004). Die folgende Archive nehmen am ARIADNE-Verbund teil:<\/p>\n<ul>\n<li>Landeshauptarchiv Schwerin (nur Teilnahme am Verbund)<\/li>\n<li>Landesarchiv Greifswald<\/li>\n<li>Kreisarchiv Nordvorpommern (Grimmen)<\/li>\n<li>Kreisarchiv Ostvorpommern (Anklam)<\/li>\n<li>Kreisarchiv R\u00fcgen (Bergen)<\/li>\n<li>Kreisarchiv Uecker-Randow (Pasewalk)<\/li>\n<li>Stadtarchiv Barth<\/li>\n<li>Stadtarchiv Greifswald<\/li>\n<li>Stadtarchiv Neubrandenburg<\/li>\n<li>Stadtarchiv Schwerin (nur Teilnahme am Verbund)<\/li>\n<li>Stadtarchiv Stralsund<\/li>\n<li>Stadtarchiv Waren<\/li>\n<li>Stadtarchiv Wismar<\/li>\n<li>Stadtarchiv Wittenburg<\/li>\n<li>Amtsarchiv Carb\u00e4k<\/li>\n<li>Amtsarchiv Warnow-West<\/li>\n<li>Universit\u00e4tsarchiv Greifswald<\/li>\n<li>Landeskirchliches Archiv Schwerin<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Landeshauptarchiv Schwerin und das Stadtarchiv Schwerin nehmen am Internetverbund teil, ohne ARIADNE 1.0 in ihren lokalen Netzen einzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Voraussetzungen f\u00fcr einen Einsatz von ARIADNE 1.0<\/strong><\/p>\n<p>Voraussetzungen an Hard- und Software<\/p>\n<p>Dieser Abschnitt besch\u00e4ftigt sich mit den Voraussetzungen an die Hard- und Software f\u00fcr den Ariadne-Client und -Server. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Delphi-Version von ARIADNE 1.0.<\/p>\n<p>Ariadne-Client<\/p>\n<p>ARIADNE 1.0 wurde in Borland Delphi und Kylix programmiert. Somit kann ARIADNE auf Rechnern eingesetzt werden, auf denen Microsoft Windows (von 98 bis 2000) oder Linux als Betriebssystem installiert wurde.<br \/>\nDie Hardware-Voraussetzungen f\u00fcr den Ariadne-Client sind f\u00fcr heutige Verh\u00e4ltnisse gering. Viele Archive setzen derzeit Rechner der 800MHz-Klasse mit 128MB RAM ein, ohne auf Performance-Probleme zu stossen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Untergrenze durch CPUs der 500MHz-Klasse bei 64MB RAM gebildet wird.<br \/>\nEs k\u00f6nnen Standard-Grafikkarten eingesetzt werden, die jedoch eine Aufl\u00f6sung von 1024x768x32k bei mind. 80Hz erreichen sollten. Die Formulare von Ariadne wurden f\u00fcr 800\u00d7600 entwickelt, so dass notfalls auch eine Aufl\u00f6sung von 800\u00d7600 eingesetzt werden kann.<br \/>\nDie Netzwerkkarte sollte sich im 100MBit-Segment ansiedeln, da der DirectSQL-Treiber direkt auf die MySQL-Datenbank zugreift und teilweise grosse Datenmengen laden muss (z.B. bei Bilddateien). An das Netzwerk muss die Voraussetzung gemacht werden, dass das Protokoll TCP\/IP unterst\u00fctzt wird, da via TCP\/IP der Zugriff auf den MySQL-Server stattfindet. Ansonsten ist keine spezielle Netzwerk-Topologie von N\u00f6ten.<br \/>\nAn die Festplatte m\u00fcssen keine besonderen Anforderungen gestellt werden, da das Programmpaket als Netzwerklaufwerk eingebunden wird.<\/p>\n<p>Ariadne-Server<br \/>\nDer Server muss das Programmpaket durch Netzwerkfreigabe zur Verf\u00fcgung stellen. Dies kann unter Windows durch den Dateifreigabedienst und unter Linux durch Samba geschehen. Der MySQL-Server muss nicht auf demselben Server installiert werden, auf dem sich das Programmpaket befindet. Der MySQL-Server ist f\u00fcr nahezu jedes Betriebssystem verf\u00fcgbar, ein Modul f\u00fcr Novell Netware\u00fc ist vorhanden.<br \/>\nEs wird empfohlen, f\u00fcr den Server ein Betriebssystem mit WindowsNT- oder Linux-Kernel zu verwenden. Zum einen provitiert man von den Sicherheitskonzepten beider Systeme, zum anderen kann der MySQL-Server als Dienst automatisch gestartet werden.<br \/>\nDer Server sollte (wie \u00fcblich) eine Einzelstation sein, auf der normalerweise nicht gearbeitet wird. In vielen Archiven, die sich diesen Luxus nicht leisten k\u00f6nnen, haben wir auch auf Workstations installiert.<br \/>\nDie ben\u00f6tigte Leistungsf\u00e4higkeit des Servers steht im Zusammenhang mit der Anzahl der verzeichneten Akten. Beginnt das Archiv erst mit einer Verzeichnung, d.h. sind nur wenige Akten verzeichnet, so reicht als Server ein Rechner mit 600MHz und 128MB RAM v\u00f6llig aus. Gelangt man in den Bereich von mehreren 10.000 verzeichneten Akten, so sollte der Server auch ein wenig leistungsst\u00e4rker sein. Die scheinbar geringen Anforderungen an die Leistungsf\u00e4higkeit des Servers h\u00e4ngen mit dem geringen Speicherbedarf der Datenbank-Struktur zusammen. So kann man mit einem Bedarf von max. 1.5MB pro 10.000 verzeichnete Akten auf dem Server rechnen (bei Akten mit Bildinhalt fallen bis zu 5MB auf 100 AE an).<\/p>\n<p>Bemerkung<br \/>\nDa die zu verarbeitende Datenmenge selbst bei relativ grossen Best\u00e4nden gering ist, kann der MySQL-Server bei der ersten Installation von Ariadne auch auf \u201ckleineren\u201d Servern installiert werden. Man hat dadurch ein arbeitsf\u00e4higes System, ohne dass zus\u00e4tzliche Kosten entstehen. Bei einer schnellen Arbeitsweise kann man mit ca. 10.000 verzeichneten Akteneinheiten pro Jahr rechnen. Man kann an dieser \u201cRechnung\u201d sehen dass die verf\u00fcgbare Hardware schneller an Leistungsf\u00e4higkeit gewinnt, als der MySQL-Server diese f\u00fcr Ariadne verbraucht. Einige Archive benutzen stets den neuesten ihrer Rechner als Ariadne-Server und lassen dann die Rechner rotieren, sobald ein neuer Rechner angeschafft wird.<br \/>\nnach oben<\/p>\n<p>Voraussetzungen an das Archiv<\/p>\n<p>Ariadne 1.0 ist eine Verzeichnungssoftware, die einen Archivverbund in Mecklenburg-Vorpommern erm\u00f6glichen soll. F\u00fcr dieses Vorhaben ist eine Mitarbeit aller Archive n\u00f6tig. Daher wird Ariadne 1.0 an alle Archive kostenfrei abgegeben, die sich an diesem Archivverbund beteiligen. Die Beteiligung seitens der Archive wird dadurch realisiert, dass sich die Archive bereit erkl\u00e4ren, alle Datens\u00e4tze der mit Ariadne 1.0 verzeichneten Akten f\u00fcr den Archiv-Verbund zur Verf\u00fcgung zu stellen. In der Praxis bedeutet dies:<\/p>\n<p>F\u00fcr das Universit\u00e4tsarchiv Greifswald<\/p>\n<ul>\n<li>das Universit\u00e4tsarchiv Greifswald gibt die Verzeichnungssoftware kostenfrei an hauptamtlich gef\u00fchrte Archive des Landes MV weiter<\/li>\n<li>die Installation und Einweisung wird durch Mitarbeiter des Universit\u00e4tsarchivs Greifswald vorgenommen<\/li>\n<li>die Weiterentwicklung, Pflege und Dokumentation von Ariadne wird w\u00e4hrend des F\u00f6rderungszeitraumes durch das Universit\u00e4tsarchiv Greifswald vorgenommen, wobei Ideen, Anregungen und Hinweise auf Fehler o.\u00c4. stets begr\u00fcsst werden<\/li>\n<li>der Server, auf dem der Verbund realisiert werden soll, wird durch das Rechenzentrum der Universit\u00e4t Greifswald gestellt<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr das interessierte Archiv<\/p>\n<ul>\n<li>das Archiv sollte m\u00f6glichst alle mit Ariadne verzeichneten Daten an den Verbund weitergeben<\/li>\n<li>das Archiv hat stets die M\u00f6glichkeit zu bestimmen, welche Akten im Verbund recherchierbar sind und welche Akten einer Sperrung unterliegen<\/li>\n<li>der Verbund vereinigt dadurch archiv\u00fcbergreifende Recherche mit einem Backup der Daten<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Produktiv-Schaltung von Ariadne 2.0 wird Ariadne 1.0 als Anwendung nicht mehr vom Universit\u00e4tsarchiv Greifswald unterst\u00fctzt. 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