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| Signatur: N20-0344 Titel: Kirchdorf - Reste von Schloss und Festung Enthält: Enthält: - Insel Poel Reste von Schloss und Festung in den Schlosswällen an der Kirche in Kirchdorf Die Insel wird bereits 1163 urkundlich erwähnt. Unter Fürst Heinrich Borwin begann 1227 die deutsche Kolonisierung. 1318 übernahmen die Adelsfamilien von Plessen, von Preen und von Stahlendorf große Teile der Grundherrschaft. Erst nach der Säkularisierung gelangte der Besitz des Lübecker Domkapitels in herzogliche Hand (1555); als Poel 1648 schwedisch wurde, blieben jedoch noch die Dörfer Wangern, Weitendorf, Seedorf und Brandhusen in lübschen Besitz. Erst 1802 tauschte Herzog Friedrich Fran I. die vier Dörfer gegen den Priwall aus. erst 1903 war die gesamte Insel mecklenburgisch. Die Kirche wurde 1250 erbaut. Das ehemalige Schloss wurde 1604-1609 nach Plänen des Architekten Gerth Evert Pilooth für Herzog Adolf Friedrich I. errichtet. Die daraus erbaute Festung gelangte 1627 in Besitz Wallensteins, verfiel aber in der Schwedenzeit 1700 stürzte der Turm ein. Die Trümmer des Schlosses verbauten die Poeler Bauern. Heute existieren nur noch wenige Grundmauer- und Gewölbereste auf den Festungswällen, die den Friedhof tragen. Bild 1: Großscheune am Gut Vorwerk Laufzeit: Datierung unbekannt Alte Signaturen: o. Sign. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen. Format: 10x15 cm Fototyp: Abzug fbg. Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0344 |