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| Signatur: N20-0872 Titel: Ankershagen - Gutshaus Enthält: Enthält: - Gutshaus Ankershagen (6 km SW von Penzlin) Das Gut hat eine Geschichte von 450 Jahren. Das GH wurde zur DDR-Zeit zur Schule umgebaut dann lange Leerstand. Nun vom blauen Kreuz (Hilfsorg. f. Suchtkranke) erworben. Die Ortsgründung geht auf die Familie v. Anker zurück etwas 1342. Im 14. Jhd. lange Zeit zum Kloster Broda zugehörig, ab 1435 zur Familie v. Holstein und 1743 Verkauf an Hptm. Henning Leopold von Oertzen. Im frühen Mittelalter war Ankershagen auch Standort von zwei Burgen. Im 19. Jhd. wurde das Renaissanceschloss zum Gutshaus umgebaut. In der Umgebung liegen die Quellseen der Havel. Das zweigeschossige GH basiert auf der Bausubstanz älterer Teile eines Renaissanceschlosses aus dem 16. Jhd. mit Veränderungen aus dem 18. und frühen 20. Jhds. Gutsherr Regierungsrat Paul Klotz (*1869) und im preuß. Finanzmin. Berlin tätig, ließ das Gut verwalten und verkaufte es 1938 an die Familie von Schorlemmer, die 1945 enteignet wurde. Klotz, damals schon Lichtensteiner Bürger, ging mit seiner jüd. Frau Else in die Schweiz. Der kompakte 2-3-geschoss. Putzbau mit Mansardendach und Glauben ist mit einem Segmentgiebel besetzt. Der polygonale Treppenturm trägt pyramidale Haube mit einigen Spitzgauben, hat Ziegelschmuck und Arkadenblendluken. Links ein vorgesetzter Seitentrakt mit halbhohen gotischen Strebepfeilern mit Fialen und Spitzgiebel. Zur DDR-Zeit als Schule genutzt und schrecklich nach hinten zum Park durch Anbauten entstellt. Bild 2: Schliemann-Museum; ehem. Wohnhaus des Vaters, der dort als Pastor wirkte. Bild 3: Das nachempfundene Trojanische Pferd. Bild 4: Fresken aus dem Mittelalter in der Kirche Ankershagen. Laufzeit: Juli 2004 Alte Signaturen: o. Sign. Provenienz: Dr. Helmut Stiehler Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen. Format: 10 x 14,5 cm Fototyp: Abzug fbg. Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-0872 |