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| Signatur: N20-1002 N20-1000 Titel: Schloss Eldenburg Enthält: Enthält u.a.: Schloss Eldenburg (3 km NW von Lenzen< Brandenburg Elbtalaue) Das Schloss brannte durch ein Großfeuer 1861 ab. Die Gebäude wurden 1947 gespengt und abgerissen. Erhalten bleiben nur ein großer Speicher und ein alter Viereckturm, der sogen. Quitzwturm. Der Ort wurde erstmalig 1321 erwähnt. Im 14. Jhd. erbauten die Markgrafen Otto und Hermann hier eine Grenzfeste zu Mecklenburg, die erst im Besitz derer von Kröcher, dann derer von Quitzow war. Letztere erhielten Geldenitz als Lehen, das später in Eldenburg umbenannt wurde (1465-1719). Als die Quitzenows 1719 ausstarben, fiel das Lehen an König Friedrich Wilhelm I. v. Preußen zurück und wurde 1767 Amtssitz des Kreises Lenzen. Das frühere Renaissanceschloss wurde um 1600 von Philipp von Quitzenow erbaut. 1812 kaufte Frh. von Wangenheim aus Waake bei Göttingen das Schloss und alle Ländereien. Die Fam. wurde 1945 enteignet. Das Schlossgelände wird noch von Resten des Wehrgrabens umgeben und auch ein gepflegter Park ist noch vorhanden. Im Speicher hat ein Verein ein Bauermuseum eingerichtet. Tür im Turm mit dem Wappen derer von Quitzow. Hier befindet sich der Quitzowstuhl, eine Foltervorrichtung des mittelalterlichen Gerichtswesens. Die Quitzows machten sich zu ihrer Zeit einen unrühmlichen Namen als wilde Raubritter in ihrer Region. Laufzeit: September 2003 Alte Signaturen: o. Sign Provenienz: Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen. Format: Bild 1: 10 x 14,5 cm; Bild 2: 10 x 14,5 cm; Bild 3: 10x 12,5 cm Fototyp: Abzug fbg. Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Bestellnummer: Kreisarchiv Nordwestmecklenburg (N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern) N20-1002 N20-1000 |