  OAI-PMH
| Signatur: (1) 3270 Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um kirchlichen Beistand Alte Signatur: Wismar S 313 (W S 9 n. 313) Laufzeit: (1745) 22.02.1745-23.02.1745 Fallbeschreibung: Der Kl. hat, solange er auf seinem Gut Rubow gewohnt hat, mit seiner Familie und seinem Personal beim Präpositus Heinow in Hohen Viecheln die Kirche besucht. Als er im Sommer 1744 auf sein Gut Buchholz umgezogen ist, hat er darauf vertraut, von Pastor Susemihl in Retgendorf betreut zu werden. Präpositus Heinow erwirkte jedoch einen Beschluß des Superintendenten von Parchim, Polchow, daß der Kl. weiterhin von Hohen Viecheln aus betreut werden soll und Susemihl ihn abzuweisen habe. Die Schweriner Justizkanzlei bestätigt die Sehweise des Parchimer Superintendenten, kaiserliche Kommissionen, die der Kl. erbeten hat, sind noch zu keiner Entscheidung gekommen, weshalb der Kl. das Tribunal bittet, dem Bekl. als nächstgelegenem Pfarrer in den schwedischen Reichslehen aufzutragen, ihn von Neukloster aus zu betreuen bzw. in dringenden Fällen kirchliche Handlungen wie Taufen auf seinem Gut vorzunehmen. Die Antwort des Tribunals erhellt nicht, da in der Akte auf ein Protokoll vom 23.02.1745 verwiesen wird, das nicht beiliegt. Prozessbeilagen: (7) Untersuchungsauftrag von Herzog Carl Leopold an Konsistorialrat Mathias Benonius Hering, Superintendent Jacob Bernhard Polchow und Sekretär Jacob Emmerich vom 13.01.1745; Schreiben der Kommission an Präpositus Gätke und Pastor Susemihl vom 23.01.1745; Mandate der herzoglich mecklenburgischen Regierung an Präpositus Heinow und Pastor Susemihl, Schwerin vom 10.02.1745; Bericht des Notars Joachim Heinrich Schnobel über den Krankenstand auf Rubow vom 18.02.1745 Instanzenzug: 1. Tribunal 1745 Kläger: (2) Rittmeister A. von Sperling auf Rubow Beklagter: Pastor Sastrow zu Neukloster Anwälte: Kl.: Dr. Carl Christoph Gröning (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3270 |