- Stadtarchiv Wismar - LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal Signatur: LAG, Rep. 29 Bestandsbildner:Wismarer Tribunal als Oberappellationsgericht für [...]Wismarer Tribunal als Oberappellationsgericht für die schwedischen Reichslehen Pommern, Bremen, Verden und Wismar Vorgänger: Reichskammergericht, Reichshofrat Nachfolger: Preußisches Oberappellationsgericht Berlin Laufzeit: 1653-1849 Zitierweise: LAG, Rep. 29, Nr. aktualisiert am: 20.10.2021
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Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.07. 1. Kläger G   OAI-PMH
| Signatur: (1) 0326 Prozessgegenstand: Querulationis Auseinandersetzung um Nach Bitte der Kl. vom 10.01.1766 um Fristverlängerung zum Einreichen ihrer Beschwerden gegen ein Urteil des Kanzlers und erteilter Genehmigung des Tribunals vom 11.01. legen die Kl. am 31.01. ihren Schriftsatz vor. Der Bekl. hat mehrfach allein Entscheidungen getroffen, die der Universität schaden und die Mitspracherechte der Kl. nicht berücksichtigen. Diese bestehen darauf, daß er Mitglied des Konzils ist und sich den Beschlüssen des Konzils zu beugen und diese durchzuführen habe, werden aber durch den Kanzler in dieser Ansicht berichtigt und appellieren daher an das Tribunal, da sie der Meinung sind, daß die Instruktion für den Kanzler und andere Verordnungen anderes intendieren. Am 11.02. fordert das Tribunal fehlende Beweisstücke an, die es am 18.02. erhält. Daraufhin lehnt das Tribunal am 14.03.1766 die Annahme der Appellation ab. Am 01.04. ergreifen die Kl. dagegen das Rechtsmittel der novorum narratorum und tragen weitere Beweise dafür vor, daß der Bekl. selbstherrlich und zum Schaden der Universität entscheidet und sie nicht in diese Entscheidungen einbezieht. Das Tribunal bestätigt sein Urteil am 25.04.1766. Alte Signatur: Rep. 29, Nr. 482 Laufzeit: (1765) 10.01.1766-26.04.1766 Fallbeschreibung: Prozessbeilagen: (7) Dekret des Generalgouverneurs Löwen als Kanzler der Universität vom 04.12.1765; von Notar Heinrich Christoph Bohn aufgenommene Appellationen vom 05.12.1765, 27. und 29.01.1766; Promemoria des E.C. von Essen vom 16.01.1766; Konzilprotokoll vom 24.01.1766; Schreiben des Rektors an den Generalsuperintendenten vom 03.12.1765; Schreiben des N N Friderici an Prof. Ahlwardt, Prorektor der Universität, vom 18.01.1766; Aussage des Universitätsdieners V.G. Günther vom 24.01.1766; Aussage des Direktors von Aeminga vom 28.01.1766; Schreiben des Kanzlers Axel Löwen an das Konzl vom 20.01.1766; Schreiben des Prorektors Peter Ahlwardt an den Generalsuperintendenten vom 22., 24. und 28.11.1765; Schreiben des Generalsuperintendenten D.L. Stentzler an Prorektor Ahlwardt vom 23., 25. und 29.11. sowie 04.12.1765; Aussage des J.Z. Lindemann vom 25.03.1766; Schreiben des Prof. E.C. von Essen an Prof. P. Ahlwardt vom 27.02.1766 Instanzenzug: 1. Kanzler der Universität 1765 2. Tribunal 1766 3. Tribunal 1766 Kläger: (2) Prorektor und Konzil der Universität Greifswald Beklagter: Prof. Schubert, Rektor der Universität Greifswald Anwälte: Kl.: Johann Franz von Palthen (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0326 |
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