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1 Bestandsbeschreibung 3 Aktengruppen 1202 Sachakten

Stadtarchiv Stralsund: Testamente Teil 1 »
Laufzeit: 1309 - 1599
aktualisiert am: 07.10.2021


Laufzeit

Signatur

Titel


OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0001
Titel: Testament der Hebele, Frau des Witte Clawes, ernennt zu Vormündern Clawes Lange u. Wichmann Brandeborgh u. Henneken Stekeling u. namet als ihre Schuldener Henneke Stekeling, Kersten Gras, Hannes Gras, Raslaf Kummerow, Clawes Glovatze zu Schaprode, Clawes Vlint, Voghe zu Dranske auf Wittow, Heine Prese zu Teschenhagen, Hynseke Westphal, Hynseke van Ekzen, Herr Kersten Herrn Henning Pape von Putbusch. Jhr Grab wählt sie zu St. Johann u. gibt diesem 8 Mk., ferner werden bedacht Tytzen Spernagel, Bruder Kurd van Werlle, der Beichtvater, 3 Mk. u. soviel blekedes Lovendes als zu einer Alven zum Gottesdienst nötig ist, u. ihre Magd.
Beglaubigung: ohne Besiegelung. Chirograph
Laufzeit: Anfang 14. Jahrhundert
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0001
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0002
Titel: Clawes Wolrave, Bürger, bestimmt letzwillig seiner Frau Mette all ihr gemeinsames Gut, der Marienkirche 5 Mk., seinem Bruder Hans Wolrave 5 Mk. u. was dieser ihm schuldig ist, den Armen 3 Laken wandes, seiner Schwester Kinder Grete, wohnhaft in Bandelvitz, 5 Mk. u. Wybeken in Syckerwonz 5 Mk. Als Vormünder ernennt er die Bürger Heinrich van me Kryne u. Hans Dubberan. Zeugen: Heinrich v. Unna, Bernhard v. Rode, Ratsherrn.
Datumszitat: Grescreven tome Sunde -- des dynghes [daghes] vor palmen.
Beglaubigung: Chirogramm
Laufzeit: 18.03.1309
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0002
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0003
Titel: Testament des Strals. Bürgers Dietrich v. Dorpen. den Minoriten, den Dominikanern u. der Nikolaikirche je 5 Mk., der Jakobi- u. der Marienkirche je 3 Mk., dem Georgs- u. dem H. - Geist - Hospital je 10 Mk., den Nonnen in Bergen 5 M. der Talike, Tochter des Sweder 10 Mk. wenn sie heiratet, ihrem Vater Sweder seine Schuld an ihn u. 5 Mk., den Sohn des Gebben in Wolgast 2 Mk,. seiner Tante (matertera) Sophia 1 Mk. jährliche Rente lebenslänglich in Lüssow (Lutsowe), deren Sohn Goswin 12 Mk., seiner Frau 20 Mk. jährliche Rente in Ganschvitz lebenslänglich und 300 Mk. u. wenn sie nicht wieder heiratet alle Güter; u. das Hausgerät teilt sie mit den Kindern, nur seine beiden silbernen Gürtel (cinquli argentei) bekommen die beiden Söhne; seiner Tochter Toseke wird, wenn sie Nonne werden. will, eine Präbende in Bergen gekauft mit 10 Mk. aus seinen Gütern in Rügen, die nach ihrem Tode an seine Erben fallen, will sie heiraten, bekommt sie 400 Mk. mit Kleidung u. Hausgerät in der Lade (ad cistam), die 20 Mk. Rente, die seine Tochter Conegundis in Ganschvitz hat, können seine Söhne für 200 Mk. zurückkaufen, wenn sie wollen, außerdem bekommt sie alle Güter in Scharpitz (Scerpesitz) u. es wird bestimmt, was sie iure omagico nach ihrem Tode besitzt, wenn sie Erben hat; hat sie keine Erben, d. h. pueri, so fallen die Güter /an seine Erben mit einer Last Getreide in Behnkenhagen (Benekenhagen) u. einer halben Last in Ahrendsee (Arnoldeszee), der Oheim Gerhard v. Hermelen (Hermelin) bekommt Hof in Kordshagen (Conradeshagen) u. wenn er ohne Erben stirbt Dietrich Sohn des Wichmann. Sein Sohn Bernhard soll über alle seine Güter verfügen bis sein Sohn Dietrich, mündig ist, dann soll ein Freund von Vaters u. einer von Mutters Seite unter ihnen placitare - immer vorausgesetzt, daß sie sich gut führen. Als Vollzieher seines Testamentes bestimmt er Dietrich Speckin, Pfarrer in Grimmen, Johann v. Dorpen, Eberhard Hup, Bertold v. der Osten, Andreas Canenmeker u. seinen Sohn Bernhard v. Dorpen. Orig.
Beglaubigung: Chirograph mit einem Pergamentstreifen, an dem aber nie ein Siegel gesessen hat.
Laufzeit: o.J.
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0003
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0004
Titel: Johann Zomerstorp bestimmt letztwillig der Nikolaikirche 5 Mk., den Predigern u. Minoriten Kleider und Geld, der Jakobikirche 3 Mk., der Marienkirche in der Neustadt 2 Mk., dem h. Georg u. dem H. Geist je 2 Mk., seinem Bruder Konrad die halbe Bude, in der er (Z.) ipse stat; u. die Bude, in der Hennekin Rubus, stat, seinem Bruder Ordekin; seiner Grete Mutter 1 Mk. auf Lebenszeit, dann seiner Frau, dieser u. ihren Kindern auch alle beweg. u. unbewegl. Güter, Vollstrecker. Herman Lindow u. sein Bruder Konrad Zeugen: dom Hinricus de Zemelowe et dom. Hinricus de Lothen, consulis Sundenses..
Datumszitat: Datum Sundis -- in dominica Judica me deus.
Beglaubigung: Ohne Besiegelung
Laufzeit: 28.03.1316
Zugangsbeschränkung: freigestellt
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Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0004
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0005
Titel: Testament des Stralsunder Bürgers Herman Redinghus, der Nikolaikirche, wo er sein Begräbnis wählt, 4 Mk., den Minoriten 2 Mk., den Armen u. nicht der Struktur von st. Georg 1 Mk., den armen Fremden hoc est ellenden, 8 Schill., 1 Mk. den Armen des H. Geistes, der Marienkirche in der Neustadt (dominam nostram in nove civitate) 1 Mk., den Dominikanern 1 Mk., seinem Sohn Arnold 10 Mk., seinem Bruder Arnold 10 Mk. zu dem was er schon hat, in Ganzen 20 Mk., seinen beiden Schwestern sex timmer varii operis ad duas Togas earumdem subducendum. Geseken, die Schwester seiner Frau, bekommt 20 Mk. bei der Verheiratung, die andere Schwester seiner Frau, Gerburg, 10 Mk. bei der Verheiratung, dem Herman für seine Pilgerreise nach Stromberg soviel Geld als einer zu der Reise braucht, das aber dem Priester Johann Faber gegeben werden soll für das Bauamt (structura) in Schwerin. den husarmen 8 Schill. Seiner Frau den sogen Kindesdeyl, solange sie unverheiratet bleibt. dem Herder v. Lübeck, der in Dänemark gerädert ist, 3 1/2 wend. Mk. die ein durch Lübeck oder Wismar beglaubigter Erbe bekommen soll. Das Haus in dem er wohnt, u. das, in dem Godeke Theghelin wohnt, behält jeder der gen. Bewohner, doch zahlt Theghelin ihm 90 Wennd Mk., mit denen Godeke 20 Mk. löst. Als Vollstrecker ernennt er Albert Pensin, Detmar Sachtelevent, Segher u. Gottfried Taghelin, in Gegenwart der Ratsherrn Herman Papenhagen u. Godekin Cruse.
Beglaubigung: Chirograph.
Laufzeit: ca. 1330
Zugangsbeschränkung: freigestellt
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Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0005
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0006
Titel: Testament des Stralsunder Bürgers Nikolaus von Greifswald. Bedacht werden die Plebane in Stralsund mit je 8 Schilling , die Priester mit je 4 Schilling, sein Kaplan Nicolaus und dessen Nachfolger, zur Aufbesserung seiner Vikarie eine jährliche Getreiderente von 4 Drömt in Willerswalde aus dem Hof des Thideman, Sohn der Jutta. 24 Mark Rente in Lüssow und 6 Mark in fabrica extra civitatem für Kleidung und Schule, bis aus diesen Renten eine Vikarie errichtet ist; Dietrich Schele (Luscus), Burchard Zomer und Heinrich Kalsow bekommen jährlich 50 Mark aus dem städtischen Zoll; seine Tochter Wendele und ihr Sohn Thidekin drei Erben und 3 Morgen auf dem Stadtfeld mit 25 Mark Abgaben; sein Oheim (avunculus) Bernhard eine Rente von 5 Mark von einer Hufe und einer Wurthe (cotwort) aus dem Hof des Swichart in Lüdershagen; sein Tochtersohn Siegfried bekommt seinen Hof in Lüdershagen, Johannes de Puteo 10 Mark aus dem Haus des Joh. Bacwerc, seine Tochter Wendele die Hälfte des Steinhauses an der Stadtmauer, falls ihr Ehemann Wichman das Testament nicht angreift, sonst erhalten es die Kinder des Dietrich Schele; Zomer und Kalsow noch einen Hof bei St. Petri in der Neustadt mit 6 Morgen auf dem Stadtfeld; seine kränkelnde Frau die restlichen Güter. - Vollstrecker: Schele, Zomer und Kalsow.
Datumszitat: Actum -- infra octavam nativitatis beate virginis feria sexta. Presentes fuerunt consules Bertoldus Albus, Hinricus de Loten et Heydekinus de Zemelowe.
Beglaubigung: Chirograph
Laufzeit: 11.09.1321
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0006
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0007
Titel: Testament des Stralsunder Bürgers Johann Beke: seiner Frau Gerborch sein Steinhaus in der Langenstrasse u. das nächste bei Dietrich Schele (Luscus), seinem Sohn Peter 3 Buden in der Badenstraße (platea Bodonis) u. ein Haus in der Heilgeiststraße (platea spiritus sancti), das er von Stenhus gekauft hat, seiner Tochter Mechtild u. deren Kindern das Eckhaus mit Bude in der Langenstraße, das er von Heinrich Wolveshagen gekauft hat; seiner Schmester Germut 3 Buden in der Papenstraße (platea clericorum) u. Geld, der Nikolaikirche 5 Mk., der Marienkirche 5 Mk., dem Predigerkloster 5 Mk., den Minoriten 5 Mk. der Gertrudkirche 2 Mk., der Kirche in Ralow 2 Mk. u. dem Pfarrer daselbst 4 Schill., der ecclesia proxima in Rügen 2 Mk. u. dem Pfarrer 4 Schill.; der Kirche in Brandshagen 2 Mk. u. jedem Priester 4 Schill., jedem Pfarrer in Stralsund 8 Schill. u. jedem Kaplan 4 Schill., den beiden Priestern im H. Geisthospital 8 Schill., dem Priester bei st. Georg 4 Schill.; ein Mann soll zur h. Marie nach Redzemedun (?), zwei zu derselben nach Aachen (Haken) geschickt werden, den Armen für Kleidung u. Schuhzeug 20 Mk., den hus armen 5 Mk. z nach s. Tode noch den Armen 10 Mk. für Flachs (stipa), in Behnkenhagen (Benekenhagen) die sogen.. weydehove der Jakobikirche, wo er sein Begräbnis wählt, eine Hufe dem H. Geist, die Henneke Crul besitzt, eine Hufe dem H. Georg, die Bernhard Schroder (Sartor) hat; in Ahrendsee (Arnesce) 3 Hufen zur Dotation einer Vikarie, die auch ein Erbe, das er von Ludolf Langkoi gekauft hat, bekommen, u. die Vikarie soll zuerst dem Priester Dietrich v. Meppen verliehen, werden, dann sollen des Recht der Besetzung sein Sohn Peter u. die Söhne seiner Tochter Mechtild haben. Zu Provisoren seiner Frau u. Kinder ernennt er Herrn Dietrich Schele, Herrn Burchard Somer, Thidemann v. Vrede u. Bernhard v. Vrede. Nach dem Tode aller dieser soll der Rat der Stadt des Patronat der Vikarie haben. Außerdem soll seine Frau alle goldenen und silbernen Kleinodien haben.
Datumszitat: Actum coram dominis nostris consulibus -- sabbato proximo post festum pentecostes
Beglaubigung: Chirogramm
Laufzeit: 05.06.1322
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0007
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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0008
Titel: Conradus Albus (Witte) de Colberg, Bürger von Stralsund, bestimmt: Seiner Frau Risabeth u. Tochter Elisabeth seinen Hof in Parow, sein Wohnhaus in der Travenemundenstrate, sein Steinhaus in der platea st. Spiritus, s. steinerne Bude (casa) u. 2 hölzerne vor dem Zamelowendor, die Hötz. Bude gegenüber seinem Wohnhause, sein Haus in des Mönchstraße, 100 Mk. jährliche Rente, die ihm der Rat schuldet u. alles Hausgerät außer 3 silbernen scalen u. 1 silberner chyphus qui dicitur en Vlames nap. Hiermit sollen die beiden Frauen zufrieden sein bei Verlust des Ganzen. Ferner bedenkt er die Tochter mit 50 Mk. Rente beim Kloster Neuenkamp. Aus den beiden silbernen Gefäßen sind 3 Kelche zu machen, einer für die durch s. Testamentsvollstrecker zu errichtende Vikarie, die beiden anderen für eine andere Vikarie nach Gutdünken der Vollstrecker.- 200 Mk. seinem Notar Heinrich v. Lemgo zu einer Vikarie, nach dessen Tode seinem Brudersohn Johann Albus. Seiner Bruderstochter Elizabeth 200 Mk. ad negocia sua expedienda et memoriam aninm mee agendam, deren Mann u. Kindern 300 Mk. - dem Johann Pape, Sohn seines Oheims 150 Mk. dem Johann, Sohn des Herman Plote 50 Mk., die dieser u. Johann Winter apud se conservebunt bis Johann Plote mündig genworden ist. - Der Mutter der Frau des Tolner 10 Mk., die Tochter Elisabeth des Tolner 20 Kolb. Mk., der Tochter Hildegund des des Tolner 30 Mk., der Frau des Hetfeld 30 Mk., der Kunigunde Frau des Dereken 30 Mk. - den Kindern des Johann Schwarte (Niger) wohnhaft in Pomerania 30 Mk. - Dem Segebodo mit Frau u. Kindern 50 Mk. - den Kindern des Peter Heydenrici 10. Mk. der Frau des Peter Sleyvos 20 Mk., demselben Peter 30 Mk. - dem Johann Colberg, 10 Mk., den Johann Pruce 10 Mk. dem Heinrich v. Bocholt in Lübeck 50 Lüb Mk., dessen Schwester Elisabeth, Nonne in st. Johann in Lübeck 10 Mk. Lüb. - dem Ludolf Clingenberg in Dorpat (Darapte) 100 Mk., dessen Kindern 50 Mk. - dem Gosekin Clingenberg 50 Mk., dessen Schwester Margarete in Dortmund 30 Mk. - dem Ludolf Saxo, seinem Oheim, 50 Mk. - den Kindern der Walburg, der Schwester des Ludolf Clingenberg 50 Mk. - dem Thidemann Schwarte (Niger) 100 Mk., dem Herman Berhals 50 Mk., dem Heinrich Westval 50 Mk. dem Hinsekin, seinem Verwandten, 50 M., dessen Schwester 20 Mk., dem Adbacken 5 Mk, dem Wennemar 20 Mk. nach Bedürfnis, dessen ältesten Tochter 20 Mk. wenn sie heiratet, dessen Sohn Godekin 10 Mk. - der Wittwe des Albert Sachtelevend 10 Mk. und 5 Mk. Schuldenerlaß. - Sendung eines Boten zum 7. Jakob ultra montes (nach Compostella). - der Kirche st. Johannis in Kolberg 30 Mk., dem H. Geist ebenda 100 Mk., dem H. Georg ebenda 50 Mk., den Nonnen in der Altstadt Kolberg 50 Mk. da von seiner Nichte Margarete 3 Mk. Rente vor der Auszahlung, die nach deren Tode an des Kloster fallen sollen. - Zur Ausbesserung des Kolberger Hafens 100 Mk., ad Regesgendam reperandam 20 Mk. zur Besserung des Weges iuxta altum monten circa Neckenin 20 Mk. ad Zelnowendam reficiendam bei Kolberg 20 Mk. - Herman Westval, dem Vikar, 10 Mk. - dem Herrn Mathias 4 Mk. u. zur Aufbesserung seiner Vikarie 50 Mk. sobald diese durch die Kanoniker in Kolberg, errichtet ist, jedem Vikar der sacerdos ist, 8 Schill. Jeder Kirche in Kolberg 8, jedem sacerdos 4 Schill. - den Marienherrn in Buckow 30 Mk. zur Besserung der durch ihn daselbst gegründeten Vikarie. - den Nonnen in Kösslin 30 Mk., denen in Wollin 1 Mk., den Predigermönchen in Kammin 50 Mk. zu einem zu gründenden Altar - den Minoriten in Greifenberg 50 Mk. zu dems. Zweck, - den Augustinern in Stargard 40 Mk. zu dems. Zweck. - der Nikolaikirche in Stralsund 10 Mk. der Marienkirche 10 Mk., der Jakobikirche 10 Mk. dem Hl. Geist 20 Mk., dem Hl. Georg 30 Mk., Iedem sacerdorsaut vicarius 8 Schill. - dem parvo domino Johanni 2 Mk. jeden campanarius maior 4 Schl., den Predigermönchen 10 Mk., dem Prior 1 Mk., dem lector 1 Mk. u. dem frater Gerhard v. Godebuzse 1 Mk. jedem Bruder u. Laienbruder 8 Schill.- den Minoriten in Stralsund 10 Mk., dem Guardian 1 Mk. dem lector 1 Mk., dem Bruder Bodo 1 Mk. dem Bruder Arnold v. Barby 1 Mk., jede Konventual 5 Schill. - Die Vollzieher des Testamentes sollen 20 Jahre lang in jedem Jahre 20 Tücher genannt markesche strekede u. 100 Paar Schuhe an die Armen verteilen. aus 2 Gurteln 3 Kelche machen lassen u. einen dem Kloster Neuenkamp, einen dem Kloster Buckow, den dritten dem Kloster Hiddensee schenken. - Alles andere was noch übrig sein sollte, bekommt sein Brudersohn Johann Albus - Zu Vollstreckern u. Vormund seiner Tochter erwählt er Gottfried Lensan, Zeghefrid, Ratsherrn, Johann Albus, Thidemann, Niger, Ludolf Saxo, Peter Wisert u. Gosswin Clingenberg. Zeugen: Bertrammus Travenemunde, Thidemannus Scele, Bernhardus de Dorpen, Albertus Rochut, Johannes de Dorpen, consules, Hinricus Calsow, Thidemannus Wayeke.
Datumszitat: Acta autent et disposita est hec mea ultima voluntas -- feria tercia dominicam Quasi modo geniti.
Beglaubigung: Chirogramm
Laufzeit: 02.05.1329
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0008
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0009
Titel: Ghesa v. Helmstede, im Begriff, eine Pilgerreise anzutreten, bestimmt zur Struktur der Nikolaikirche 2 Mk, der Jakobikirche 2 Mk., der Marienkirche 1 Mk., dem Hl. Geist 1 Mk., den Predigermönchen, den Minoriten, dem H. Georg, den Augustinern (wohl in Stargard) je 1 Mk., den Töchtern des Wilhelm, Nonnen in Crummin 1 Mk., den Nonnen in Bergen 1 Mk. dem Gerhard v. Münster ist sie verpflichtet mit 40 Mk. für Aussteuer (dotaliti) seiner Frau, der Tochter ihres Bruders, u. mit 10 Mk. ihr bar vorgeschossen, letztere bekommt auch noch eine Kuh, ein leeres schwarzes caldarium (Badewanne) und mancipium dictum hantfath cum pelvi. Ihrem Bruder Tidemann 10 Mk. u. alle beweglichen Güter - Zu Vollstreckern wählt sie Dietrich Schele (Luscus) u. Gottfried Lentsaan.
Beglaubigung: Chirogramm
Laufzeit: 03.06.1329
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0009
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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OAI-PMH
   
Signatur: Test 1, Nr. 0010
Titel: Greta, Witwe des Ecbert Vestfali bestimmt letztwillig den Predigerbrüdern die vestem melisrem scarlaticam Enkelin Tochter u. wählt dort ihr Begräbens, ihrer Grete, u. des Herman Bruszeken 40 Mk. 10 d. u. ein Bett bei der Heirat. - der Gebbeken, ihrer Magd, 10 Mk. u. ein Bett bei der Heirat. - der Grete Stubbendorp desgl. - der Taleken Hane desgl. - ihrem Tochtersohn Johann 10 Mk. u. seinem Bruder Herman 10 Mk. - dem Bruder (der Prediger) Gerhard Godebus 1 Mk. - den Siechen in st. Georg eine Tamme Bid u. jeden eine Semmel. - der Nikolaikirche zum Bau des Turmes 1000 Steine (eyn dusent steynes), ebenso zum Bau der Jakobikirche, eberso den Minoriten, cum edificare voluerint, der Marienkirche in der Neustadt Stralsund 1 Mk. den Siechen in st. Spiritus 1 Tonne Bier u. jedem eine Semmel. - für die Armen 3 pannos extensos zur Kleidung: - den Armen Siechen von st. Georg, 1 Tonne Bier u. ein Bad jährlich, solange ihr Sohn Ekbert die Bude, in der er wohnt, innehat. Grete u. Taleke Stubbendorp 2 Kühe. - Vollstrecker sollen sein Herman Darsow u. ihr Sohn Ekbert. - presentibus dom. Hin(rico) Dalvitze et dom. Hin. de Sippeke.
Datumszitat: feria quarta post festum Martini
Beglaubigung: Chirogramm
Laufzeit: 15.11.1329
Zugangsbeschränkung: freigestellt
FHM:Titelaufnahme im Angebot des Archivs

Bestellnummer: Stadtarchiv Stralsund ( Testamente Teil 1) Test 1, Nr. 0010
Standort: Stadtarchiv Stralsund - Testamente Teil 1 - 14. Jahrhundert

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