-  Stadtarchiv Wismar
 -  Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
 -  06.: 1. Kläger F
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 - 06. 1. Kläger F
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Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0776
Prozessgegenstand: Citationis ex lege diffamari Auseinandersetzung um Beleidigung
Alte Signatur: Wismar F 6 (W F 1 n. 6)
Laufzeit: 06.09.1665-06.10.1665
Fallbeschreibung: Bekl. hat das Tribunal und Vizepräsident Mevius beleidigt, da diese angeblich seinen Stiefsohn Bernd Stellmann ungerecht behandelt haben. Kl. fordert eine Strafe von 1.000 Rtlr und öffentliche Abbitte, um die Ehre des Gerichts wiederherzustellen. Das Tribunal läßt Bekl. am selben Tag 14 Tage zur Erwiderung. Am 11.09. setzt sich der Rostocker Rat für seinen Bürger ein und erbittet Gnade für Bekl., am 12.09. erklärt das Tribunal, daß Bekl. nach der Tribunalsordnung bestraft würde. Am 26.09. bittet Ehefrau des Bekl. um Gnade für ihren Mann, am 30.09. entschuldigt sich Bekl. und fleht um Gnade. Am 03.10. verurteilt das Tribunal Bekl. zur Zahlung von 200 Rtlr Strafe, die Ehefrau des Bekl. bittet um Strafminderung, da Familie wegen der Schulden ihres verstorbenen ersten Mannes in Konkursprozeß steht. Das Tribunal verspricht am 06.10.1665 "andere Verordnung", weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) von Tribunalspedell Christoph Havemann ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 07.09.1665; Schreiben der Elisabeth Holzkampf an Bürgermeister und Rat zu Rostock vom 08.09.1665
Instanzenzug: 1. Tribunal 1665
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: Claus Arents zu Rostock
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0776


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0779
Prozessgegenstand: Citationis Auseinandersetzung um Beleidigung
Alte Signatur: Wismar F 9 (W F 1 n. 9)
Laufzeit: 19.02.1666-28.02.1666
Fallbeschreibung: Bekl. hat den Küster Georg Reth, der Mitteilungen über den Tod des Wismarer Bürgermeisters von Deylen überbracht hat, mit den Worten "du leichtfertiger Vogel" beleidigt. Fiskal fordert deshalb eine exemplarische Bestrafung. Das Tribunal lädt Bekl. am 28.02. auf den 30.04.1666 vor, um sich zu rechtfertigen, weiteres erhellt nicht.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1666
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: David Schmied, Bürger zu Wismar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0779


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0780
Prozessgegenstand: Mandatum arrestatorium Auseinandersetzung um Beschlagnahme von Sachen
Alte Signatur: Wismar F 10 (W F 1 n. 10)
Laufzeit: 12.06.1669-02.04.1670 (20. Jahrhundert)
Fallbeschreibung: Das Tribunal beauftragt den Fiskal am 12.06., die Sachen des Bekl., die dieser heimlich nach Rostock gebracht hat, dort beschlagnahmen zu lassen, bis Bekl. seine Geldstrafen bezahlt und alle Ansprüche an seine Habe befriedigt habe. Gleichzeitig unterstützt das Tribunal die Bitte Gabriel Lembkes an den Lübecker Rat, eventuell dorthin gebrachte Güter Hannolts in Lübeck beschlagnahmen zu lassen. Am 16.12. beschwert sich Ehefrau des Bekl. über die Beschlagnahme und erbittet Freigabe, die am 23.12.1669 erfolgt. Am 02.04.1670 empfängt Bekl. schließlich auch beschlagnahmte Schriftstücke zurück.
Prozessbeilagen: (7) Inventar der Güter Hannolts, die auf Poel in Beschlag genommen und in das Tribunalsgebäude gebracht wurden vom 13.07.1669; Empfangsquittungen Hannolts vom 15.07. und 23.12.1669, 02.04.1670, Bitte um Auslieferung von Wäsche des Bekl. vom 02.08. und 18.09.1669; maschinenschriftliche Zusammenfassung (20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1669-1670
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals, Gabriel Lembke, Kaufmann zu Wismar sowie mehrere Untertanen des Amtes Poel
Beklagter: Georg Paul Hannolt, Amtmann auf Poel
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0780


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0781
Prozessgegenstand: Mandatum de relaxando arresti Auseinandersetzung um Rückgabe beschlagnahmter Waren
Alte Signatur: Wismar F 11 (W F 1 n. 11)
Laufzeit: (1670) 20.05.1670-04.03.1671
Fallbeschreibung: Kl. sind im Posthorn" abgestiegen, wo sie ihre Waren geteilt haben, um sie nach Güstrow bzw. Grabow zu bringen und dort zu verkaufen. Einer der Gäste kauft ihnen ein Band ab, ein anderer meldet den Verkauf dem Gewett, das die Waren des Kl.s beschlagnahmt und Akzise fordert. Kl. wehren sich gegen Zahlungen, da sie in Wismar nicht hatte verkaufen wollen und nur Zwischenstop auf ihrer Reise gemacht hatten und bitten um Freigabe ihrer Waren. Das Tribunal fordert den Rat am selben Tag entsprechend auf. Am 30.05. bittet der Rat, Kl. an Ratsgericht als das forum competens zu verweisen. Am 04.07. beschweren sich Kl. darüber, daß das Ratsgericht den Prozeß verschleppen würde und bitten, den Fall an das Tribunal zu ziehen. Am 05.10. bestehen Nebenbekl. auf Einhaltung des Instanzenzuges, am 06.10.1670 schließt das Tribunal die Beweisaufnahme, am 02.03.1671 informieren Kl. über den gütlichen Vergleich.
Prozessbeilagen: (7) Aussage des Kapitäns von Blixen vom 20.05.1670; Ratsgerichtsprotokolle vom 23. und 26.04.1670; von Notar Andreas Victor aufgenommene Aussagen der Kl. vom 23.05.1670
Instanzenzug: 1. Tribunal 1670-1671
Kläger: (2) Peter Franz Fontain und Pierre Garcinnotto, Kaufleute aus Frankreich
Beklagter: Deputierte zum Gewett und Kramerkompanie zu Wismar sowie Bürgermeister und Rat zu Wismar als Nebenbekl.
Anwälte: Kl.: Dr. Caspar Friedrich Koch (A & P) Nebenbekl.: Dr. Gerhard Schlaff (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0781


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0782
Prozessgegenstand: Implorationis Auseinandersetzung um Rangfragen
Alte Signatur: Wismar F 12 (W F 1 n. 12)
Laufzeit: 29.03.1671-23.06.1671
Fallbeschreibung: Parteien teilen sich einen Kirchenstuhl in St. Marien, in dem Kl. die Oberstelle innehat, die er Jacob Gerdes zunächst aus Höflichkeit überlassen, dann aber wieder für sich reklamiert hat. Da sich Parteien nicht über die Sitzordnung im Kirchenstuhl einigen können, erbittet Kl. die Hilfe des Tribunals bei der Wahrung seiner Rechte. Das Tribunal fordert Bekl. auf, sich binnen 6 Wochen zu erklären. Am 12.04. bestreiten Bekl. die Vorwürfe und erinnern Kl. an die Rangordnung, in der sie über ihm stehen. Das Tribunal fordert Kl. am selben Tag zur Stellungnahme, die am 04.05. eingeht und in der Kl. seinen Ton verschärft. Am 16.05. gibt Tribunal Bekl. letztmalig Gelegenheit zur Erwiderung, die am 02.06. eingeht und in der Bekl. ihren Standpunkt verteidigen. Am selben Tag schließt das Tribunal die Beweisaufnahme, am 19.06.1671 trägt Kl. weitere Beschwerden gegen Bekl. vor und fordert Erstattung seiner Kosten. Der Ausgang des Falles erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung über Prozeßkosten des Kl.s (5 Rtlr 43 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1671
Kläger: (2) Peter Falck, Kapitän der Artillerie in Wismar
Beklagter: Dr. Henning Christoph und Dr. Jacob, Gebrüder Gerdes, Anwälte am Tribunal
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0782


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0783
Prozessgegenstand: Implorationis Auseinandersetzung um Ehebruch und Scheidung
Alte Signatur: Wismar F 13 (W F 1 n. 13)
Laufzeit: (1671) 22.09.1671
Fallbeschreibung: Anna Segebade hatte vor dem Konsistorium den Antrag auf Scheidung vom Bekl. gestellt, da dieser, ein stadtbekannter Trinker, kürzlich im Bett einer anderen Frau erwischt und verprügelt worden ist. Das Konsistorium teilt Fiskal den Fall mit, damit er seines Amtes walte, Fiskal bittet das Tribunal um Anweisung an den Rat, sich der Sache anzunehmen. Eine Reaktion des Tribunals erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) Schreiben des Konsistoriums an Fiskal vom 31.08.1671
Instanzenzug: 1. Tribunal 1671
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: Johann Roseler, Bürger zu Wismar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0783


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0784
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo sine clausula Auseinandersetzung um Bezahlung einer Strafe
Alte Signatur: Wismar F 14 (W F 1 n. 14)
Laufzeit: 27.04.1672-13.01.1673; 07.07.1681-19.01.1682
Fallbeschreibung: Bekl. ist am 04.07.1670 vom Tribunal zu einer fiskalischen Strafe von 200 Rtlr verurteilt worden, die sie bisher nicht bezahlt hat. Kl. erbittet ein entsprechendes Mandat an Bekl. zur Zahlung binnen 6 Wochen und erhält es am 13.05. Am 13.07. bittet Bekl. um Straferlaß, das Tribunal bestätigt am 21.12.1672 jedoch sein Urteil. Am 04.01.1673 erbittet Kl. erneuertes Mandat an Bekl. sowie die Beschlagnahme von Einkünften aus Kanonikatgefällen des Hamburger Domkapitels, die Thurmann noch zustehen. Das Tribunal erläßt die Mandate am 13.01.1673 und erneuert sie auf Bitten des Kl.s vom 07.07.1681 am 11.07. Am 02.08. erbittet das Hamburger Domkapitel nähere Informationen zu dem Fall vom Fiskal, am 19.10. besteht Kl. auf Bezahlung bzw. auf Vorlage einer Quittung und erhält selbige am 12.01.1682.
Prozessbeilagen: (7) von Protonotar Dr. Joachim Grundt ausgestellte Quittung vom 05.05.1673
Instanzenzug: 1. Tribunal 1672-1673, 1681-1682
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: Dorothea Freude, Witwe des Lic. jur. Johann Thurmann, früherer Fiskal am Tribunal, jetzt Ehefrau des Johann Radtke
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0784


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0785
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Ableitung des Regenwassers
Alte Signatur: Wismar F 15 (W F 1 n. 15)
Laufzeit: (1671-1673) 09.05.1673-03.02.1674
Fallbeschreibung: Kl. besitzt ein Haus in der Grützmacherstraße und besteht auf sein hergebrachtes Recht, sein Regenwasser über das Grundstück des Bekl. abzuleiten. Bevor er das Haus erworben hat, war es wüst und Bekl. hatte die Gelegenheit genutzt, den Abfluß zuzumauern, darauf einen Schweinestall zu setzen und das Wasser über ein benachbartes Grundstück abzuleiten. Kl. versucht sich mit Bekl. wegen des Abflusses zu einigen, scheitert aber und verklagt ihn vor dem Ratsgericht, das ihn dazu verurteilt, sein Regenwasser so abzuführen, "daß er keinem der Nachbarn molest falle". Dagegen appelliert er an das Tribunal, das am 03.06. die Akten der Vorinstanz anfordert, die es am 11.06. erhält. Am 03. und 12.07, 04.09. und 21.10. bittet Kl. um Prozeßbeschleunigung, am 11.11. teilt Tribunal mit, daß es die Appellation nicht annehme. Am 12.11.1673 bittet Kl. das Ratsgericht anzuweisen, ihm zu seinem Recht zu verhelfen und erreicht ein entsprechendes Reskript am 03.02.1674.
Prozessbeilagen: (7) von Notar Gottfried Reichardt aufgenommene Appellation vom 25.03.1673; Ratsgerichtsurteile vom 26.06., 15. und 29.07., 14.08.1671, 12.06.1672, 24.03.1673; von Bauschreiber Conrad Willer aufgenommenes Protokoll einer Inaugenscheinnahme der Grundstücke vom 05.06.1671; Auszug aus Klagen des Oloff Ahrens an das Ratsgericht vom 06.09.1671 und 22.02.1672; von Notar Johannes Schacht aufgenommene Befragung der Zeugen Thomas Rode, Tuchmacher, Katharina Westphal, Ehefrau des Schiffers Hans Kreckel, Bildhauer Sven Andersen, Jürgen Schönfeld und Engel Teltow vom 27.03.1673; Auszug aus Supplik des Kl.s an das Ratsgericht vom 15.06.1671
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1671-1673 2. Tribunal 1673-1674
Kläger: (2) Hinrich Fincke, Schiffer zu Wismar (Kl. in 1. Instanz)
Beklagter: Oloff Ahrens (Bekl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Adam von Bremen (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0785


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0786
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Ableitung des Regenwassers
Alte Signatur: Wismar F 15 (W F 1 n. 15)
Laufzeit: (1672-1674) 16.09.1674-09.06.1675
Fallbeschreibung: Kl. appelliert gegen ein Urteil des Ratsgerichts im Streit um die Ableitung des Regenwassers über das benachbarte Grundstück, das ihm weitere Beweise für die Rechtmäßigkeit seines Anliegens verwehrt und erbittet Hilfe des Tribunals. Am 25.09. bittet er um Prozeßbeschleunigung, am 03.10.1674 lehnt das Tribunal die Annahme des Prozesses ab. Am 14.10. deckt Kl. Unklarheiten in Urteilen des Ratsgerichts auf und erbittet Hilfe des Tribunals. Am selben Tag erteilt das Tribunal den Assessoren Reimer und Scheffel den Auftrag zur Inaugenscheinnahme des fraglichen Grundstücks in der Grützmacherstraße. Am 15.10. ergänzt Kl. seinen Schriftsatz um einen Lageplan. Am 28.11. bittet Kl., Kommissare zu beauftragen bei Ortstermin Zeugen zu befragen, um ein Bild der früheren Gegebenheiten zu gewinnen. Das Tribunal weist die Kommissare am 05.12.1674 entsprechend an. Am 11.02.1675 bittet der Rat, seine Jurisdiktion zu beachten und die Kommission zurückzuziehen und bietet an, Anregungen des Tribunals in seine Urteilsfindung aufzunehmen. Am 15.02. berichtet Assessor Reimer von der Inaugenscheinnahme, bei der eine gütliche Einigung an Bekl. gescheitert ist. Am 15.02. erbittet Kl. deshalb ein Urteil des Tribunals, am 16.02. verweist das Tribunal den Fall an das Ratsgericht. Am 12.05. bittet Kl., den Fall an das Tribunal zu ziehen, da er vom Ratsgericht verschleppt wird, am 15.05. fordert das Tribunal Beschleunigung der Sache und Bericht vom Ratsgericht. Am 01.06. geht der Bericht des Rates ein, in dem er sich gegen Eingriffe in seine Rechtsprechung verwahrt und sein Vorgehen rechtfertigt. Am 03.06. bittet Kl. erneut, den Prozeß an das Tribunal zu ziehen und Zeugen zu verhören. Am 05.06.1675 lehnt das Tribunal dies ab und fordert Kl. auf, es "ferner nicht zu behelligen."
Prozessbeilagen: (7) Suppliken des Kl.s an das Ratsgericht vom 13.02. und 21.08.1674; Ratsgerichtsurteile vom 12.06.1672, 24.03. und 11.11.1673, 21.03., 19. und 31.08.1674, 27.02. und 20.03.1675; Articuli probatorii des Kl.s für Thomas Rohde, Catharina Westphal, Engel Teltzow, Niclas Kessel, Tischleraltermann, Sven Anderson, Bildhauer; von Notar Gottfried Reichardt aufgenommene Appellation vom 14.09.1674; Plan der Grundstücke zwischen Grützmacher- und Scheuerstraße; Auszug aus Aussage des Kl.s vor Notar Schacht vom 24.12.1672; von Notar Johannes Schacht aufgenommene Aussage von Tuchmacher Thomas Rode, Catharina Westphal, Sven Anderson, Jürgen Schönfeld und Engel Teltzow vom 27.03.1673; Supplik des Bekl. an Ratsgericht (o.D.)
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1674 2. Tribunal 1674-1675
Kläger: (2) Hinrich Fincke, Schiffer zu Wismar (Kl. in 1. Instanz)
Beklagter: Oloff Ahrens (Bekl. in 1. Instanz) sowie Bürgermeister und Rat zu Wismar als Nebenbekl.
Anwälte: Kl.: Dr. Adam von Bremen (A & P) Nebenbekl.: Otto Christoph Marquart (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0786


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0787
Prozessgegenstand: Promotoriales Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar F 16 (W F 1 n. 16)
Laufzeit: (1671-1673) 14.02.1673-21.02.1673
Fallbeschreibung: Bekl. ist Kl. aus einem Handel 500 Mk. lüb. schuldig, deren Zahlung er immer wieder verspricht, aber nicht hält. Kl. hat sich mehrfach an das Ratsgericht mit der Bitte um Vollstreckung seiner Forderung gewandt, ist aber immer wieder vertröstet worden und erbittet nun vom Tribunal Fürschreiben an das Ratsgericht zu schneller Rechtshilfe, das er am 15.02.1673 erhält.
Prozessbeilagen: (7) Obligation des Bekl. über 590 Mk. lüb. für Kl. vom 07.01.1671; Ratsgerichtsurteil vom 27.09.1671, 15.12.1672, 13.01. und 12.02.1673
Instanzenzug: 1. Tribunal 1673
Kläger: (2) Hermann Focke, Kaufmann zu Lübeck
Beklagter: Thomas Giese, Kaufmann zu Wismar
Anwälte: Kl.: Otto Christoph Marquart (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0787
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