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Stadtarchiv Schwerin
Maschinenausleihstation (MAS) / Maschinentraktorenstation (MTS)
Signatur: B14
Laufzeit: 1906-1959
Findbucheinleitung:
1. Entstehungsgeschichte der MAS und der MTS


Durch die Bodenreform vom September 1945 wurden alle Grundbesitzer, die über 100 ha Boden besaßen, entschädigungslos enteignet. In dieser Zeit gründete die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) Hilfsfonds in Form von Boden und konzentrierte Gerätschaften und Maschinen in ihren eigenen Maschinenhöfen, die sie vorrangig den Neubauern zur Verfügung stellten. So entstanden in Schwerin und vielen Dörfern Mecklenburgs Maschinenhöfe die dann 1949 der staatlichen Maschinenausleihstation (MAS) übergeben wurden, aus der 1953 die Maschinentraktorenstation (MTS) hervorging.

Die Hauptstelle der MAS und daraus hervorgehende MTS im Kreis Schwerin bestand aus Werk I, II, und III. In der Wittenburger Straße 84, wo sich das Hauptgeschehen abspielte, befand sich das Werk I als Traktorenwerkstatt. In der Wittenburger Straße 73/75, später nur noch 75 befand sich Werk II als Dreherei, Schmiede, Schweißerei und Grundausbildungswerkstatt.. Werk III befand sich im Hopfenbruchweg und diente als Schmiede, Landmaschinenabteilung und Stellmacherei. Jedes Werk bestand auch aus einer Lehrwerkstatt, so war es möglich viele Lehrlinge aufzunehmen und auszubilden. Die zentrale Verwaltung der MAS und der daraus hervorgehenden MTS - Mecklenburgs befand sich in Zippendorf. Die MAS diente dazu, die Bauern im technischen Maße zu unterstützen, indem sie ihnen landwirtschaftliche Maschinen wie, Traktoren, Pflugmaschinen und die Fahrer, insofern nötig  auslieh. Selbst Melkmaschinen, vermutlich als Dauerleihgaben, verlieh die MAS. Parallel zu den Maschinenausleihstationen gab es die Reparaturwerkstätten, die zur Wartung der landwirtschaftlichen Maschinen nötig waren. 
1954 arbeitete das MTS - Elektroinstandsetzungswerk laut Reparaturverordnung für alle MTS und Spezialwerkstätten der drei Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg.

Chronologischer Abriss 

1873 - 1931   Firma Johann Witt AG 
			Wittenburger Str. 73/75 Maschinenfabrik
			Wittenburger Str.      84 Maschinenhalle	(laut Adressbuch Schwerin)

1932 - 1933 		Firma Landmaschinen und Kraftfahrzeuge Diplom Ingenieur Albert v. Kurz & Co.							(laut Adressbuch Schwerin)

1933 - 1947	Firma Diplom Ingenieur Albert von Kurz
			Wittenburger Str.      75 Maschinenfabrik
			Wittenburger Str.      84 Maschinenhalle   		

15.10.1947	Teil der Firma Dipl. Ing. Albert v. Kurz von der Handwerkskammer als Lehrwerkstatt übernommen
01.06.1948	Übernahme der Fa. Albert v. Kurz von der Vereinigung der Volkseigenen Betriebe (VVB)
01.01.1949	Firma Albert v. Kurz wird vom Land Mecklenburg zum Landmaschinenhof ernannt
          1949	Gründung der MAS
01.08.1949 	offizielle Übergabe der Räume der ehemaligen Handwerkskammerlehrwerkstatt an den Landesmaschinenhof
  Sep. 1949     Umschreibung der Grundstücke Werke in der Wittenburger Straße und Hopfenbruchweg auf die MAS     
31.12.1950	Auflösung des MAS - Landesmaschinenhofes (MAS existiert weiter)
1951	Kollektivvertrag der VV - MAS Mecklenburg
01.01.1952	Neuerstellung der VV - MAS - Elektrospezialwerkstatt
1952	Auflösung von 18 Leitwerkstätten der MAS 
Umstrukturierung von einigen Leitwerkstätten zu Elektrospezialwerkstätten oder durch Zusammenschlüsse
1953	aus der MAS geht die MTS hervor
16.12.1954	Zusammenlegung der Lehrkombinate mit den Spezialwerkstätten
           1955	Betriebskollektivvertrag des MTS - Elektroinstandsetzungswerkes Schwerin
1957	hier letzte Niederschrift der MTS

2. Bestandsgeschichte


Wann die Akteneinheiten der MAS/MTS in das Stadtarchiv übernommen wurden, ist nicht mehr ermittelbar.

Das Schriftgut wurde vermutlich nicht in seiner ursprünglichen Form übernommen, denn es  war weder eine durchgängige Aktensignatur erkennbar, noch eine eindeutige Ordnung vorhanden.

Im Jahre 2002 erstellte und verzeichnete A. Wernitz die vorliegende Ordnung des Bestandes.

Kassiert wurden wenige Schriftstücke, wie z.B. Bilanzen, Inventurberichte und Betriebsberichte die jährlich erstellt wurden und von denen zwei bis drei Akten in den vorliegenden Bestand aufgenommen wurden.

Die Akteneinheiten des Bestandes umfassen den Zeitraum von 1906 - 1959.  

aktualisiert am: 03.05.2019