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Stadtarchiv Schwerin
Kriegsschädensamt
Signatur: MS
Laufzeit: 1935-1945
Findbucheinleitung:
I. Einleitung

1. Registraturbildnergeschichte


Das Kriegsschädenamt des Rates der Stadt Schwerin wurde mit Beginn des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges, im Jahre 1939, eingerichtet.
Wann die Aufnahme der Tätigkeit des Amtes begann konnte anhand der überlieferten Akteneinheiten des Registraturbildners nicht festgestellt werden. Vermutlich erfolgte zunächst nur die Entgegennahme von Anträgen für die durch Kriegseinwirkungen entstandenen Sach,- Vermögens-, Transport- und Nutzungsschäden, da die Kriegsschädenverordnung  am 30. November 1940 in Kraft trat und somit die Rechtmäßigkeit bzw. Arbeitsgrundlage erst gegeben war.

Neben den bereits angeführten Schäden bearbeitete die Einrichtung Fragen des Lohn- und Mietausfalls, deren Erstattung, der Beschaffung von Rohmaterialien zur Durchführung von Instandsetzungsarbeiten, der Zuteilung von Bezugsscheinen  und ähnliches.
Nach dem Feststellungsverfahren wurden den Antragstellern entsprechende Hilfsleistungen ausgezahlt.

1940 leitete die Sachschädenfeststellungsstelle der ehemalige Stadtrichter Erich Weiher  und von 1941 an der Stadtinspektor Guhl die Amtsgeschäfte.
Der übergeordnete Dezernent war der Bürgermeister Berlin .

Um 1941 konnte folgender Verwaltungsaufbau  ermittelt werden:

I    Verwaltungsabteilung                                      Stadtinspektor Guhl

II    Hausrat- und Bekleidungs-
       schäden                                                          Wedelborn, Peters, Pressentin, Westphal, 
                                                                              Baumann

III   Gebäude- und Nutzungs-
        schäden                                                           Stahlmann, Wiechmann, Schoknecht

IV   gewerbliche, landwirtliche
       und sonstige Sach- und Nutz-
       ungsschäden, Reisekostenanträge,
       Ausländersachen                                              Lübcke, Gülzow



Die Tätigkeit des Kriegsschädenamtes endete 1946.


2. Bestandsgeschichte


Im Jahre 1951 wurde das Schriftgut des Kriegsschädenamtes durch den Stadtarchivdirektor Leopoldi auf dem Boden des früheren Stadthauses Schulstr. 2 - 4  in einem ungeordneten und unverzeichneten Zustand aufgefunden und in das Stadtarchiv übernommen .

Der in einer Akteneinheit ermittelte Organisationsaufbau des Kriegsschädenamtes konnte anhand der überlieferten Akteneinheiten nicht nachvollzogen werden. Die Ablage der  Schriftstücke erfolgte nach den Eingangsnummern, die vermutlich gleichzeitig das Aktenzeichen darstellten. Auf einigen wenigen Dokumenten wurden Buchstaben aufgetragen   (z.B. G = Ganzschäden) die wahrscheinlich die Schadensgröße bedeuteten ung gleichzeitig ein Zuschreibungsvermerk war.
Aufgrund der fehlenden Angaben auf den Schriftstücken konnte der überlieferte Organisationsplan nicht die Ordnungsgrundlage bilden.

Der bearbeitete Bestand setzt sich überwiegend aus Einzelschriftstücken zusammen. Nur wenige geheftete Druckschriften sind überliefert.
Die Ablage der Schriftstücke innerhalb einer Akteneinheit erfolgte buchmäßig nach den aufgeführten Eingangsnummern.

Der vorliegende Bestand wurde erstmals 1961 durch die Mitarbeiter ds Stadtarchivs, Frau Joerdens und Erno Willroth , bearbeitet. Es erfolgten Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten wobei versucht wurde, ein Ordnungsschema entsprechend dem oben angeführten Organisa-tionsplan zu erstellen.
Die Schriftstücke wurden inhaltlich gereiht, was jedoch nicht immer gelang, in Einlegemappen zusammengefaßt und mit einer Archivsignatur versehen.
Im angelegten Findbuch erfolgte die Einzelblattverzeichnung, die eher eine gezielte Recherchierung erschwerten, jedoch sollten die mühsam aufgelisteten Personennamen von Antragstellern weiterhin genutzt werden, da den Akteneinheiten kein Index beiliegt.

Da die Ablage der Schriftstücke nicht durchgehend nach den Inhalten erfolgte und das Findbuch aufgrund der Einzelblattverzeichnung unübersichtlich angelegt war, wurde 1996 eine Neuverzeichnung des Bestandes durch Jeannette Krämer vorgenommen, die die vorliegende Feinordnung schuf.

Dabei wurde versucht den alten Registraturzusammenhang beizubehalben bzw. wieder herzustellen. Einigen Akteneinheiten wurden nach ihrem Inhalt neu formiert, z.B. Gesetze.

Kassiert wurden lediglich 2 Urlaubsscheine.

aktualisiert am: 03.05.2019