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Stadtarchiv Schwerin
Gesangsverein Schwerin
Signatur: V09
Bestandsbildner: Gesangverein Schwerin (V9)
Laufzeit: 1862-1910
Findbucheinleitung:
Vorwort

Geschichte
Der Gesangverein Schwerin wurde im Januar 1863 als Laienchor gegründet. Durch ihn sollte das Kunstinteresse in Schwerin gepflegt und Anschluß an die Entwicklung in anderen Städten gesucht werden. Maßgeblich an der Entstehung des Chores war der Hofkapellmeister Georg Alois Schmitt (1827-1902) beteiligt, der in den Anfangsjahren als Dirigent wirkte. Durch diese Verbindung kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem Hoftheater, dessen Orchester bei Konzerten die Begleitung übernahm und dessen Chormitglieder verschiedentlich den Gesangverein verstärkten, weswegen Konzertgewinne dem Pensionsfonds des Hoftheaters zuflossen. Nach einer Unterbrechung der Probenarbeit übernahm Musikdirektor J. Becker die Leitung des Chores, auch wenn Schmitt weiterhin als Gastdirigent Konzerte leitete.
Der Gesangverein selbst umfaßte circa 100 aktive Sänger. Geprobt wurde in einem Saal der Casinogesellschaft und bei der Freimaurerloge ,,Harpocrates". Zur Aufführung kamen u.a. verschiedene Oratorien von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Max Bruch. Neben der künstlerischen Leitung durch den Dirigenten lag die allgemeine Organisation in den Händen eines sechsköpfigen Vorstands. Gefördert wurde der Chor durch seine passiven bzw. sozialen Mitglieder, die Zutritt zu einzelnen Proben hatten und Vergünstigungen bei den Konzerten in Anspruch nehmen konnten.
Gemeinsam mit der Schweriner Liedertafel war der Gesangverein 1873 am VII. Mecklenburgischen Musikfest in Schwerin beteiligt, einer Institution, die Schmitt 1860 ins Leben gerufen hatte und bis 1891 musikalisch betreute. Es kam zu einem Treffen von Chören aus Bützow, Güstrow, Lübeck, Wismar und Schwerin, wobei der Gesangverein Teile der Organisation und Finanzierung des Musikfestes übernahm.


Bestandsgeschichte
Die Akten des Gesangvereins wurden bei der Verzeichnung des Bestandes ,,Magistrat" 1996 bis 1998 ausgesondert und zu einer eigenen Provenienz im Bereich ,,Vereine und Verbände" zusammengefaßt. Es handelt sich um Einzelstücke, deren eigentliche Herkunft und Grund für das Gelangen in den Magistratsbestand unbekannt ist. Ihre Laufzeit reicht von 1863 bis 1876. Der Verbleib eines restlichen, zu vermutenden Aktenbestandes ist ebenfalls unbekannt. Der Bestand wurde im September 2001 von Antje Koolman, Archivreferendarin im Landeshauptarchiv Schwerin, im Rahmen eines einmonatigen Praktikums verzeichnet.

Nachverzeichnung Nr. 11 - 15 Hr. Rost 2014

aktualisiert am: 03.05.2019